Outdoor Server Austria

Die Entstehung

Ziel im Jahre 2008 war es, mit einem neuen Marktforschungsinstrument valide, international vergleichbare, aktuelle und punktgenaue Leistungswerte für Medien der Außenwerbung zu liefern - ein zielgruppenspezifisches Bewertungsinstrument für die Wohnbevölkerung in Österreich ab 14 Jahren.


Alle Außenwerbeunternehmen im ganzen Land beteiligten sich daran und leisteten ihren Beitrag dazu. Als logische Folge entsteht ein völlig neues Preis-System. Ob Plakat, City Light, Rolling Board oder Poster Light - eine exakte Evaluierung für jeden Werbeträger ist nun möglich. Die Effizienz jedes Werbe-Euros kann somit genau dokumentiert, mit anderen Werbemedien national und international verglichen werden.


Für die OSA-Entwicklung wurden innovative methodische Ansätze herangezogen. Alle wesentlichen Teilprojekte zeichnen sich durch bislang noch nie in der österreichischen Medienforschung eingesetzte Methoden aus. Neben der österreichweiten Ermittlung von Frequenzwerten für alle wesentlichen Verkehrsträger und -modi (inklusive der Fußgänger) spielen auch Mobilitätsmuster von rund fünftausend Personen eine große Rolle. Diese Daten ermöglichen es, für alle Teilräume in Österreich valide Aussagen über das Mobilitätsverhalten zu treffen. Besonders wichtig waren eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Daten.


Alle vor Ort gewonnenen Daten über Standorte und Werbeträger wurden in eine Datenbank namens Photographic Survey System, PSS, importiert und weiterbearbeitet. Das Photographic Survey System (PSS) wurde von Simon Cooper entwickelt und an die österreichischen Gegebenheiten angepasst.


Das Zusammenspiel aller Daten erbrachte nun die Leistungswertermittlung für sogenannte Roadside und auch für die Non-Roadside Bereiche (Konsum und Mobilität), darunter

 

  • Reichweiten von Kampagnen
  • Brutto/Netto Kontakte
  • Opportunities to see (OTS)
  • Gross Rating Points (GRP)


und dies abhängig von der Kontaktklasse, der Saisonalität, der Kampagnendauer und der ausgewählten Zielgruppe.

 

Parallel dazu wurde die Grundlage geschaffen, die gemessenen Daten in den geplanten Media Server zu integrieren und erstmalig valide intermediale Leistungswerte generieren zu können.